Kooperationsverbund

Das NIA-Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Justiz durchgeführt. Es wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ziel der ESF-Integrationsrichtlinie Bund ist es, Personen mit besonderen Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit oder Ausbildung stufenweise und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür werden in diesem in sich geschlossenen Gesamtkonzept erfolgreiche Ansätze der bisherigen Programme "XENOS - Integration und Vielfalt", "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt" und "IdA - Integration durch Austausch" zusammengeführt und weiterentwickelt. NIA baut dabei im Kern auf Erfahrungen, Strukturen und Erfolge des NINJA-Projektes im XENOS-Programm auf.

Maßnahmen der Integrationsrichtlinie werden unter aktiver Beteiligung von Betrieben und/oder öffentlichen Verwaltungen in Kooperation mit der regionalen Arbeitsverwaltung (Jobcenter/Arbeitsagenturen) umgesetzt. Um mit Hilfe dieser aktiven Beteiligung die Ziele des NIA-Projektes zu erreichen, wurde ein Kooperationsverbund aufgebaut. Die darin vertretenen Kooperationspartnerinnen und -partner tragen dazu bei, dass die Reintegration der Zielgruppe in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft strukturell und nachhaltig gelingt.

In der Projektpraxis wird der Kooperationsverbund im NIA-Projekt gebildet durch das Unternehmensnetzwerk sowie zahlreiche Dialogveranstaltungen. Über diesen Prozess und die konkreten Foren werden die zentralen (Arbeitsmarkt-) Akteure eingebunden. Hierzu gehören unter anderem:

  • Jobcenter, Agenturen für Arbeit
  • Kommunen
  • Betriebe
  • Wirtschaftsförderung, Kammern, Unternehmensverbände
  • Bildungsträger und Vereine