Bewährungshilfe

Blick in die Presse: Spiegel Online: „Draußen bist du allein“

In seinem aktuellen Beitrag beschreibt Spiegel Online die Bedeutung des Übergangsmanagements und der Unterstützung für ehemalige Straftäter zu deren erfolgreicher Reintegration in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. Beispiel hierfür ist ein Haftentlassener in Hamburg. In der Hansestadt sollen die Hilfsangebote staatlicher und freier Träger in Form individueller Hilfeplanung verzahnt werden. Wie NIA ist dieses Vorhaben gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.

Der Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen

Mit dem Ziel der Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen, wurde der Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen gegründet. Er bildet ein Netzwerk von Einrichtungen und Vereinigungen der Sozialarbeit aus den Bereichen der Haftentlassenenhilfe, der Bewährungshilfe und des Justizvollzugs. Zudem bietet er ein Forum zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Anregung und zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu den Problemlagen inhaftierter Menschen.

Berufliche Integration ist zugleich gesellschaftliche und soziale Integration

Am 01.12.2016 fand das zweite Treffen des NIA-Projektes mit Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitsagentur, Bewährungshilfe, Jobcenter und Justizministerium statt. Gastgeber dieses Treffens war die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Herr Weißler (Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion) eröffnete die Veranstaltung.

Ziel des Treffens war es, nach dem Auftakt im März dieses Jahres, den gemeinsamen Austausch fortzusetzen. Dabei wurden zunächst die Entwicklungen im NIA-Projekt dargestellt. Hieran knüpfte ein Austausch zum Ausbau der Zusammenarbeit an.

"Ein ganz normales Leben führen"

Frankfurter NIA-Coach berichtet über seine Arbeit anhand eines Fallbeispiels.

Yasemin S. (Name geändert) kam nach etwa zweijähriger Haftstrafe im Alter von 22 Jahren als Teilnehmerin in das NIA-Projekt. Sie war hochmotiviert, wollte die alten Geschichten hinter sich lassen und endlich Fuß fassen in der Gesellschaft, arbeiten, ein beständiges Leben führen, eine dauerhafte Beziehung aufbauen und eine Familie gründen. Der NIA-Coach beschreibt sie als sympathisch, mit teilweise naiven Wesenszügen und einer niedrigen Toleranzschwelle für Rückschläge.

Hinter Yasemin...

Bewährungshilfe

Die Bewährungshilfe – ein enger Partner

Zur Erreichung der Projektziele in NIA besteht im Sinne des Schnittstellenmanagements eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Mittelhessischer Bildungsverband e.V. und der Bewährungshilfe sowie den Arbeitsagenturen und Jobcentern.

Eine Geschichte aus der Praxis der NIA-Coaches

Kevin P. s Weg in die Freiheit

Auf diesen Tag hat Kevin P. fast drei Jahre gewartet. Wie oft hat er sich den Moment ausgemalt? Hunderte Male? Jetzt ist es soweit. Das Gefängnistor wird geöffnet, Kevin ist frei.

Die Haftzeit in der JVA liegt hinter ihm, nie wieder, will er hierher zurück. Ob er das schafft, hängt jedoch von vielen, ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Und die Gefahr eines Rückfalls ist gerade bei jugendlichen Männern leider recht groß.

Dass Kevin nicht wieder hinter Gittern landet, ist ein Ziel des Projekts NIA. Bereits heute leisten die...

Kooperationsverbund

Das NIA-Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Justiz durchgeführt. Es wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.