Bundesagentur für Arbeit

Berufliche Integration ist zugleich gesellschaftliche und soziale Integration

Am 01.12.2016 fand das zweite Treffen des NIA-Projektes mit Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitsagentur, Bewährungshilfe, Jobcenter und Justizministerium statt. Gastgeber dieses Treffens war die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Herr Weißler (Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion) eröffnete die Veranstaltung.

Ziel des Treffens war es, nach dem Auftakt im März dieses Jahres, den gemeinsamen Austausch fortzusetzen. Dabei wurden zunächst die Entwicklungen im NIA-Projekt dargestellt. Hieran knüpfte ein Austausch zum Ausbau der Zusammenarbeit an.

Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“

Beim Übergang aus der Haft in die Gesellschaft findet eine enge Zusammenarbeit der zuständigen Institutionen statt. Wesentliche Grundlage dieser Zusammenarbeit bildet die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“.

Um förderliche Rahmenbedingungen für eine gelungene Reintegration in die Gesellschaft zu schaffen und damit die Legalbewährung Haftentlassener zu begünstigen, wurde zwischen den zuständigen Institutionen in Hessen die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“ unterzeichnet.

Bewährungshilfe

Die Bewährungshilfe – ein enger Partner

Zur Erreichung der Projektziele in NIA besteht im Sinne des Schnittstellenmanagements eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Mittelhessischer Bildungsverband e.V. und der Bewährungshilfe sowie den Arbeitsagenturen und Jobcentern.

Über NIA

NIA – Nachsorge und Integration in Ausbildung und Arbeit

 

NIA unterstützt durch individuelle Maßnahmen junge Menschen dabei, Anschluss am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft zu erlangen und einen Weg aus der Straffälligkeit zu gehen.

Zielgruppe im Projektzeitraum von September 2015 bis August 2019 sind 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren im Zuständigkeitsbereich der Bewährungshilfe in den Landgerichtsbezirken Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden.

Vorgängerprojekt NINJA (2012-2014)

NIA baut im Kern auf Erfahrungen, Strukturen und Erfolge des NINJA-Projektes im XENOS-Programm auf. Während jedoch das NINJA-Projekt in den Jahren 2012 bis 2014 auf junge Strafgefangene und den Prozess des Übergangsmanagements nach der Haftentlassung konzentriert war, liegt der Schwerpunkt bei NIA in der Unterstützung junger Menschen im Zuständigkeitsbereich der Bewährungshilfe oder der Jobcenter.