Wissensbasis

Das NIA-Projekt ist an der Schnittstelle der Bereiche Justiz und Arbeitsmarkt angesiedelt. Darüber hinaus spielen Themenkomplexe wie „Rückfallprävention“, „Integration in die Gesellschaft“, „Solidarität und soziales Zusammenleben“ und zahlreiche weitere Themen eine wichtige Rolle im NIA-Prozess. Das Projekt sieht sich daher als Teil eines interdisziplinären, umfangreichen und langfristigen Prozesses. Dieser Prozess geht zurück auf Erfahrungen und Erkenntnisse verschiedenster Arbeitsbereiche, die alle für sich ein breites Wissensspektrum aufgebaut haben und dieses stetig erweitern. Mit der „Wissensbasis“ entsteht hier ein Archiv zu relevanten Publikationen.

Gerne können Sie direkt auf uns zukommen und uns über Veröffentlichungen oder Internetseiten im Themenfeld von NIA informieren, die wir dann gerne hier zur Verfügung stellen oder verlinken. Kontakt: Nils Krippner

In seinem aktuellen Beitrag beschreibt Spiegel Online die Bedeutung des Übergangsmanagements und der Unterstützung für ehemalige Straftäter zu deren erfolgreicher Reintegration in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. Beispiel hierfür ist ein Haftentlassener in Hamburg. In der Hansestadt sollen die Hilfsangebote staatlicher und freier Träger in Form individueller Hilfeplanung verzahnt werden. Wie NIA ist dieses Vorhaben gefördert durch den Europäischen Sozialfonds.

Mit Bezug auf die Bundesweite Rückfalluntersuchung des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz benennt der...

In ihrem Artikel vom 09. Februar berichtet die Süddeutsche Zeitung über den Nachwuchs- und Fachkräftemangel in Deutschland. Der Artikel stellt dar, wie Unternehmen zunehmend auch schwächere Kandidaten in Ausbildung nehmen und diese zur Erreichung des Ausbildungsabschlusses unterstützen.

Der Fachkräftemangel ist insbesondere für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland zu einem echten Problem geworden. Ohne qualifizierten und ausgebildeten Nachwuchs fällt es vielen Unternehmen schwer, die Konkurrenzfähigkeit ihrer Betriebe aufrecht zu erhalten. Der demografische...

Mit dem Ziel der Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen, wurde der Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen gegründet. Er bildet ein Netzwerk von Einrichtungen und Vereinigungen der Sozialarbeit aus den Bereichen der Haftentlassenenhilfe, der Bewährungshilfe und des Justizvollzugs. Zudem bietet er ein Forum zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Anregung und zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu den Problemlagen inhaftierter Menschen. Einen weiteren Schwerpunkt legt der Landeszusammenschluss auf die Öffentlichkeitsarbeit.

Neben weiteren...

Eine bundesweite Rückfalluntersuchung

„Rückfallprävention ist eine der wichtigsten Aufgaben des Strafrechts.“ Mit diesen Worten beginnt die 2010 durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) herausgegebene Rückfalluntersuchung. Ob Rückfallprävention gelingt, lässt sich anhand von Rückfalldaten beurteilen. Zur Erhebung dieser Daten wurden das Max-Plank-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht und die Abteilung für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug der Universität Göttingen beauftragt. Gegenstand der Untersuchung...

Beim Übergang aus der Haft in die Gesellschaft findet eine enge Zusammenarbeit der zuständigen Institutionen statt. Wesentliche Grundlage dieser Zusammenarbeit bildet die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“.

Um förderliche Rahmenbedingungen für eine gelungene Reintegration in die Gesellschaft zu schaffen und damit die Legalbewährung Haftentlassener zu begünstigen, wurde zwischen den zuständigen Institutionen in Hessen die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“ unterzeichnet.

Die Vereinbarung wurde im...

Bericht über eine empirische Studie zur Legalbewährung bzw. zur Rückfälligkeit von jungen männlichen Gefangenen der Entlassungsjahrgänge 2003 und 2006

Fazit

Die „ Systematische Rückfalluntersuchung im hessischen Jugendstrafvollzug “ zeigt wichtige Aspekte auf, die für einen Ausstieg aus einer delinquenten Karriere von Bedeutung sind. Nach dieser Studie sind die wichtigsten Effekte für einen Ausstieg:

Kontaktabbruch zu delinquenten Peers Aufbau stabiler nicht-delinquenter sozialer Netzwerke Einbindung und Integration in Schule und Beruf Entwicklung einer kritischen...

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung

Wie hängen schulische Bildung und Verbrechen zusammen? Wie hoch sind die damit verbundenen Folgekosten der Kriminalität? In einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung kommen Prof. Dr. Horst Entorf und Philip Sieger von der Universität Frankfurt/M zu dem Ergebnis, dass bessere Bildung zu deutlich weniger Verbrechen führt.

Die Studie belegt, dass der Hauptschulabschluss ein elementarer Faktor für berufliche Integration ist. Ohne diesen finden viele keinen Ausbildungsplatz, gelangen nach der Schulzeit in Maßnahmen des...

"Neue Wege für junge Straffällige, Strafgefangene und Haftentlassene - Innovative XENOS-Ansätze zur (Re-) Integration in Ausbildung, Arbeitsmarkt und Gesellschaft"

Eine gelungene und nachhaltige Integration in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft kann das Rückfallrisiko von Haftentlassenen deutlich reduzieren. Mit der Broschüre "Neue Wege für junge Straffällige, Strafgefangene und Haftentlassene - Innovative XENOS-Ansätze zur (Re-) Integration in Ausbildung, Arbeitsmarkt und Gesellschaft" stellt die bundesweite Transfer- und Vernetzungsstelle XENOS Panorama Bund...