Blick in die Presse: SZ: „Die Stunde der Schwächeren“

In ihrem Artikel vom 09. Februar berichtet die Süddeutsche Zeitung über den Nachwuchs- und Fachkräftemangel in Deutschland. Der Artikel stellt dar, wie Unternehmen zunehmend auch schwächere Kandidaten in Ausbildung nehmen und diese zur Erreichung des Ausbildungsabschlusses unterstützen.

Der Fachkräftemangel ist insbesondere für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland zu einem echten Problem geworden. Ohne qualifizierten und ausgebildeten Nachwuchs fällt es vielen Unternehmen schwer, die Konkurrenzfähigkeit ihrer Betriebe aufrecht zu erhalten. Der demografische Wandel und der Umstand, dass viele junge Menschen nach der Schule keine Ausbildung, sondern ein Studium aufnehmen, führen zu einem stetigen Rückgang der Ausbildungszahlen.

Diese Problematik fast die KfW-Bank wie folgt zusammen: Im Jahr 2015 gab es deutschlandweit nur noch 1,34 Millionen Auszubildende. Dies sind etwa 300.000 weniger als 2008. Auf ausgeschriebene Ausbildungsstellen erhalten die Betriebe nicht mehr hunderte sondern höchstens noch zehn Bewerbungen. Viele Ausbildungsstellen können gar nicht mehr besetzt werden.

Die Betriebe nehmen daher zunehmend auch schwächere Kandidaten in die Ausbildung auf. Darüber hinaus setzen sie sich verstärkt für ihre Auszubildenden ein, entwickeln Förderprogramme und bieten Nachhilfe an, damit die Ausbildungsziele erreicht werden können.

Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Artikel der Süddeutschen Zeitung.